30 Jahre- Reutlinger Dachdecker-Meisterbetrieb Schwarzbach feiert Geburtstag


Besser mit Meister!

99 Meisterbriefe wurden in einer großen Meisterfeier am Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ) in Mayen überreicht. Davon 87 Meisterbriefe im Dachdeckerhandwerk und 12 im Klempnerhandwerk. In über 1.800 Stunden hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dachdeckermeisterstudiums in der Kombination von Meistervorbereitung und Fachschulstudium seit August 2011 auf die Meisterprüfung vorbereitet. 87 % der aus ganz Deutschland und Österreich kommenden Teilnehmer, darunter zwei Frauen, haben es dann geschafft. Die erfolgreichen neuen Klempnermeister absolvierten von August bis Dezember 2011 einen auf die bereits erfolgreich abgelegte Dachdeckermeisterprüfung aufbauenden Vorbereitungslehrgang. Nach neun Monaten intensiver Vorbereitung wurden nunmehr in einer großen Abschlussfeier die Meisterbriefe ausgehändigt.


Frisch gebackener Dachdeckermeister

Wir gratulieren unserem Sohn Karl - Heinz Schwarzbach junior
zur bestandenen Dachdeckermeisterprüfung & zur bestandenen Abschlussprüfung zum Fachleiter für Dach-, Wand und Abdichtungstechnik am Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen.


Braas Systempartner Foto-Wettbewerb 2011

"Bestes Foto"

Platz 3.

Preisübergabe


Leserbrief

24.09.2011 - 04:10 Uhr
Umweltschutz/ zum Bericht »Fahrverbote allein reichen nicht«, GEA vom 21. 9.2011

»Wer soll das noch bezahlen?«

Jetzt geht das schon wieder los! Wer soll das denn noch alles bezahlen? Wir werden jetzt schon wieder »zwangsenteignet«, wobei es die Handwerker besonders trifft. Das darf doch wohl nicht wahr sein. 2008, im Zuge der Einführung der Feinstaubplaketten, wurde mein Mann schon einmal gezwungen, noch zwei gute Lkw in die Schrottpresse zu schieben. Sie hätten mit Leichtigkeit noch 10 Jahre und mehr gute Dienste geleistet. Damals musste er sich zwei neue Lkw im Wert von 63 000 ? netto kaufen. Jetzt, knapp vier Jahre später, soll er einen Lkw »7,5 t Ateko« mit einem Kilometerstand von 26 000 km in 13 Jahren auch ausrangieren. Ersatz würde ca. 42 000 ? netto kosten. Das ist doch für einen Kleinbetrieb nicht mehr tragbar.

Ich frage mich, ist der Gleichheitsgrundsatz noch gewährleistet? In anderen Gegenden ist von Feinstaub gar nicht die Rede. In benachbarten europäischen Nachbarländern gibt es überhaupt keine Fahrverbote oder Plaketten, und da fahren sie mit noch schlimmeren »Dreckschleudern« rum.

Ich bekomme fast täglich bis zu drei Anrufe von Autohändlern, die meine Lkw kaufen möchten (zu geringem Preis). Diese gehen dann nach Polen, Afrika usw. oder auch nur in den Schwarzwald oder auf die Schwäbische Alb, denn dort gibt es ja keine Beschränkungen. Damit ist das Problem nur verschoben, denn je nach Wetterlage wird der Feinstaub zu uns zurückgeblasen.

Bis jetzt hat die Einführung der Feinstaubplakette ja keine messbare Wirkung gezeigt. Auch der ADAC bezweifelt die Wirkung der Fahrverbotszonen. Sowohl in Stuttgart als auch in Reutlingen haben sich die Werte nicht verbessert. Zum Teil haben sie sich sogar verschlechtert. Also, warum soll ein Lkw weg, der nur im Werksverkehr fährt, d. h. nur für Materialtransport, und deshalb auch nur eine geringe Laufleistung hat. Dieser Lkw fährt sicherlich noch 15 Jahre und mehr.

Soll die Konjunktur damit angeregt werden? Die Dachdecker kämpfen ja auch noch mit der Energiesparverordnung. Diese Vorschriften haben eine Dachsanierung erheblich verteuert, sodass sich es sich mancher Kunde nicht mehr leisten kann oder will. Die Sanierung wird auf später verschoben. Die bereitliegenden Förderprogramme sind zu kompliziert bzw. die Voraussetzungen sind so hoch, dass es sich dann schon wieder nicht mehr lohnt.


Mein Mann ist ja nicht allein betroffen, unser Gärtner muss zwei Lkw, ein Kollege zwei Lkw, der andere auch einen Lkw verschrotten, und viele andere sicher auch. Vielleicht sollte man mal alle Autos, Lkw der Handwerker aufreihen in der Stadt und schauen, wie lang die Schlange wird.

Es ist ja eigentlich auch gut, dass etwas für die Umwelt getan wird, man ist ja auch bereit dazu,
aber es muss auch bezahlbar bleiben - und irgendwann ist die Schmerzgrenze erreicht.

Andrea Schwarzbach, Reutlingen


Seit über 25 Jahren erfolgreich

Schnell - Flexibel - sauber

Reutlingen – Sondelfingen.

Tönerne Figuren verraten schon von weitem die Profession. Auf dem Stammsitz der Dachdeckerfirma Schwarzbach in der Lembergstraße 25, Reutlingen - Sondelfingen breitet ein Adler seine Schwingen über zwei Meter breit aus, eine Hexe reitet auf dem Kamin und ein Schläfer wandert zielsicher über den First.

Das große markante Dach fällt jedem Passanten auf und dient dem Firmenchef zudem als Anschauungsobjekt für seine Handwerksarbeit. Seit 25 Jahren betreibt Karl-Heinz Schwarzbach erfolgreich seinen Dachdeckerbetrieb.

Tradition geht weiter 

Seit einem Vierteljahrhundert folgen er und seine Mitarbeiter dem Motto: Qualität und sauberes Arbeiten ist die beste Werbung.
Schnell, sauber, flexibel: so lesen sich auch die Einträge auf der Internet-Gästeseite seiner zufriedenen Kunden, die sich nach getaner Arbeit bei ihm melden. Das bestärkt Karl-Heinz Schwarzbach immer wieder in seinem Streben.
 „Der beste Kunde ist ein zufriedener Kunde.“

Verschiedene Akzente

Das hat auch Sohn Karl-Heinz junior verinnerlicht, der demnächst seine Ausbildung beendet und fest entschlossen ist, die Tradition auch in der nächsten Generation fortzusetzen.
Vor 25 Jahren gründete der Reutlinger gemeinsam mit seiner Frau Andrea den Betrieb und bereut bis heute nicht diesen mutigen Schritt. Das Unternehmen startete in der Frankfurter Straße und hatte seinen Lagerplatz in Pfullingen auf dem ehemaligen Schleyergelände. Acht Jahre später zog der Betrieb nach Sondelfingen in der Lembergstraße um.

Die Dachkonstruktion vereinigt sämtliche Herausforderungen, die sich einem Dachdecker im Laufe seines Arbeitslebens stellen können. Dabei zeigt es gleichzeitig, welche verschiedenen Akzentsetzungen möglich sind.

Auch grüne Dächer

Zum Leistungsspektrum des Schwarzbach-Betriebs zählen Neu- und Umdeckungen sowie Dachreparaturen. Neben Arbeiten mit Tonziegeln und Betondachsteinen hat sich der Handwerksbetrieb auf Flachdächer spezialisiert. Extensive Dachbegrünungen werden ebenfalls angeboten.
Vor zwei Jahren nahm Schwarzbach neben Fenstereinbauten auch noch Blecharbeiten in sein Angebot mit auf.
„ Alles, was mit Blech auf dem Dach zu tun hat, erledigen wir selbst“, wirbt der Firmenchef. (diet)